Gefahr aus Tierfabriken

Die FREIEN WÄHLER BREMEN prangern die krank machende Massentierhaltung in Deutschland an.
Durch prophylaktische Gabe von Antibiotika in der Massentierhaltung entstehen Resistenzen, die sich auch auf Menschen übertragen. Belegt wird dies durch Zunahme der multiresistenten Keime.


(aus: tierschutzaktiv)

 

Massentierhaltung ist Qualzucht. Tieren werden ohne Betäubung Gliedmaßen amputiert, damit mehr Platz für noch mehr Tiere vorhanden ist.


(aus süddeutsche)

 

Wie allein in Niedersachsen Zahlen manipuliert werden, zeigen folgende Angaben: Gert Lindemann (CDU), Agrarminister, gibt an, dass 36,5 Mio. Masthühner und 14 Mio. Legehennen gehalten werden. Aber bei der Tierseuchenkasse sind 63 Mio. Masthühner und 18 Mio. Legehennen registriert.
Wohin die anfallende Gülle verdüngt wird, ist in keiner Weise geregelt. Nach Schätzungen sind schon mit Mist und Gülle aus Niedersachsen 65 Prozent der Ackerflächen belastet. Allein in den Landkreisen Cloppenburg und Vechta gibt es jährlich 3,3 Mio. Tonnen mehr Gülle als die Felder vor Ort aufnehmen können. Die Folge ist die steigende Grundwasserbelastung durch Nitrate. Dadurch können tödliche Bakterien (Escherichia coli) einen langsamen und schmerzhaften Tod herbeiführen.
Umweltminister Stefan Birkner (FDP) musste zugeben, dass Niedersachsen die EU-Gewässerrichtlinien nicht einhalten kann. Fazit: Die Niedersachsen trinken Wasser mit zu hoher Nitratkonzentration. Grund dafür ist die Intensivtierhaltung in Verbindung mit dem Trend zur Mais-Monokultur; denn der ist Nitrat-unsensibel und verdeckt somit eine übermäßige Ausbringung von Salpeter. Gefördert wird die Entwicklung von der schwarz-gelben Agrarpolitik. Der Gipfel ist die Aussage vom Landvolk-Vize Heinz Korte, der vorschlägt, die Subventionen zu erhöhen.

Lindemann (CDU) will diese Auswirkungen von Riesenmastställen gar nicht erst bekannt werden lassen.

 

Die FREIEN WÄHLER BREMEN fordern einen sofortigen Baustopp von Großmastställen sowie ein Güllekataster. Betriebe, die Dünger abgeben und aufnehmen, müssen flächengenau erfasst werden, um eine Überdüngung zu verhindern. Nur so kann man nachvollziehen, aus welchem Betrieb mit Keimen belastete Gülle kommt.
Hinzu kommt, dass diese nicht artgerechte Massentierhaltung auch noch von den Steuerzahlern bezahlt wird.
Schon heute erhalten die Massentierhalter 2/3 ihres Einkommens aus den Subventionstöpfen. Allein 300 Euro pro Hektar und Jahr erhält jeder Landwirt dafür, dass er sich an geltende Regeln hält. So etwas gibt es sonst nur bei den Schildbürgern in Schilda.
In 2011 erhielten Deutschlands Landwirte ca. 90 Milliarden Euro an Subventionen. Ermöglicht wird dies durch eine starke Agrarlobby, die durch „Ankündigungsministerin“ Ilse Aigner (CSU) gegen alle Verbraucherinteressen verstößt.
Die FREIEN WÄHLER BREMEN wollen dies ändern und fordern:
Weg von der Massentierhaltung, hin zum bäuerlichen Landwirtschaftsbetrieb und Streichung aller Subventionen für diese krank machende Landwirtschaft.
Die Freien Wähler Bremen unterstützen die